About Dreads

Dreads sehen nicht nur cool aus, sondern sie haben auch eine starke Energie. Dreadsträger haben oft eine Message in die Welt zu tragen. Aber manchmal ist es auch einfach der Style, der einem dazu bewegt Dreads machen zu wollen. Für mich persönlich strahlen Dreads aber Freiheit aus. Es gibt da so eine subtile Verbindung aller Dreadsträger. Die spürt man, sobald man selbst ein Dreadhead ist. Wie auch immer gibt es ein paar Dinge über die Pflege der Dreads zu berichten. Diese möchte ich hier, besonders für Neulinge, festhalten. Aber auch alte Dreadheads können gerne weiterlesen ( Sonst hast du nämlich bald nur noch ein Kissen auf dem Kopf)

Dreads zu haben heisst nicht dass man danach nie mehr Haarpflege betreiben muss. Im Gegenteil. Es ist ziemlich aufwändig diese schönen Filzfreunde zu pflegen. Am Anfang braucht es vorallem Geduld. Es dauert je nach Haare ein paar Wochen bis Monate bis sie richtig verfilzen und eine schöne Form annehmen. Wenn du mit kurzen Dreads beginnst, kannst du am Anfang wahrscheinlich noch nicht so viel damit anfangen. Sie stehen dann einfach mal in alle Richtungen und sind noch nicht so leicht zu bändigen. Wichtig ist am Anfang auch, dass du sie selbst bearbeitest. Am Besten mit einer Häkelnadel. Ich bin natürlich für die Anfangsphase da, wenn du Hilfe brauchst ( Auch später gell, wenn du einfach ein bisschen faul bist).

Wichtig ist eine gute Kopfhautpflege. Da Dreads die Kopfhaut ein bisschen strapaziert ,weil sie weniger „Luft“ bekommt. Oft Haben Dreadsträger Schuppen. Du musst deine Dreads nicht oft waschen ( 1 mal pro Woche oder alle 2 Wochen reichen gut aus ) , aber es ist wichtig ,dass du deine Kopfhaut gründlich wäschst. Verwende ein Naturshampoo und wasche das Shampoo sehr gründlich aus. Am Besten massierst du deine Kopfhaut dann mit einem Kopfhautöl ein. So wird sie gut genährt und durchblutet.

Wenn du nicht gleich nur eine Filzlandschaft auf deinem Kopf haben möchtest, ist es wichtig, die einzelnen Dreads regelmässig auseinander zu ziehen (oder schneiden) und danach einzelne Härchen wieder einzuarbeiten. Dies kannst du mit einer Häkelnadel machen. Du kannst die Häkelnadel durch das Dread hindurch stecken, sodass der Kopf auf der anderen Seite rauskommt. Danach umwickelst du den Kopf mit den feinen Härchen und ziehst ihn wieder auf die andere Seite des Dreads. Wenn dies jetzt ein bisschen unverständlich war, ruf mich an oder komm am Besten direkt vorbei 🙂

Um die Dreads geschmeidig zu halten empfiehlt es sich ,ab und zu sie mit Wachs einzureiben. Ich verwende dabei Sheabutter. Sheabutter pflegt die Haare und spendet Feuchtigkeit.

Deine Dreads schonen kannst du auch Nachts. Wenn du kurze Dreads hast, empfehle ich ein Seidencap oder Satincap zu tragen ( auch für Chruseli super) Lange Dreads kannst du entweder auch in einem Cap verstecken ( wenn du so ein grosses findest) oder zu einem Zopf zusammenbinden. So gibt es weniger Reibung.

Das wärs eigentlich schon gewesen. Die intensität der Nachhäkelei kommt sehr auf deine Haare an. Natürlich auch, wie sehr dich lose Haare stören. Ich selbst mochte es nicht zu ordentlich und liess sie gerne wuchern 🙂

Viel Spass mit deinen wunderbaren Dreads! Sei nicht zu streng mit ihnen!

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